Feuchtigkeit durch Kondensateintrag

Für ein Raumklima, in dem sich der Mensch wohl fühlt, ist eine gewisse Feuchtigkeit von Nöten. Diese sollte so bei 55 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit liegen. Wird dieser Wert jedoch dauerhaft stark überschritten, sind Schäden die Folge. Eine zu hohe Raumluftfeuchte hat verschiedene Ursachen, wie Fehler in der Raumnutzung oder bautechnische Fehler.

So ein bautechnischer Fehler können Wärmebrücken sein. Das sind örtlich begrenzte Schwachstellen in der Baukonstruktion. Diese sind weniger gut isoliert, sodass durch diese mehr Wärme nach außen abgegeben wird als bei den umgebenden Bauteilen. Diese Wärmebrücken haben eine niedrigere Oberflächentemperatur, sodass Feuchtigkeit aus der Raumluft an diesen Stellen kondensieren kann und sich feuchte Flecken oder andere Feuchtigkeitsschäden wie Schimmel und Stockflecken sich bilden können.

Typische Stellen für Wärmebrücken, die mit der Bildung von Feuchtigkeit mit einhergehen, sind: Balkone, Rollladenkästen, Fensterrahmen und Fensterstürze, Mauersohlen und Heizkörpernieschen aber auch Ecken.

Ursachen für diese Wärmebrücken könne verschiedene Materielaien sein, die beim Bau verarbeitet wurden und einen unterschiedlichen Wärmedurchgangskoeffizienten haben oder ein Vollwärmeschutz, der durch den ungedämmten Einbau von Rolllädenkästen oder anderen Einsatzteilen beispielsweise gestört wird. Entdeckt man Wärmebrücken in seiner Wohnung oder in seinem Haus, oftmals leider erst nach der Bildung von Feuchtigkeitsflecken oder beginnendem Schimmel, sollte man diese schnellstmöglich beseitigen lassen.

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