Gutachten über die Wirkung des Aquapol-Systems

Gutachten über die Wirkung des Aquapol-Systems auf die vertikale elektrische Spannung in Mauerwerk

18. Juni 2010

Aquapol beauftragte den Sachverständigen Wolfram-Alexander Adam am 15. April 2010 mit der Beurteilung der Frage, ob das Aquapol-System die vertikale elektrische Spannung in Mauerwerk signifikant beeinflussen kann.

Adam ist ein von der Industrie- und Handelskammer Kassel öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Mietpreise und Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Campingplätzen und u.a. Mitglied im Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Thüringen.

Messorte

63073 Offenbach-Bieber

65817 Eppstein
70178 Stuttgart
61352 Bad Homburg

Messgerät

VOLTCRAFT Digital-Multimeter VC 130

  • Meßbereich 0 – 200 mV bzw. 0 – 2000 mV
  • Auflösung 0,1 mV bzw. 1 mV
  • Meßgenauigkeit ± 0,5% + 2 Counts

Messmethode

Adam beschränkte sich auf nicht zerstörende Untersuchungen. Er maß die Feuchtigkeit mit dem hochfrequenten berührungslosen Feuchtemesser „Non-Contact Moisture Meter FM 40“, der für Putz- bzw. Mauerwerkstiefen bis zu 20-40 mm mit einer Skalierung von 0 bis 100 ein Indikator ist. Der Zustand in den Messbereichen wurde bis auf einen Fall stets durch Bohrmehluntersuchung mittels der Darr-Methode ermittelt, in zwei Fällen wurden zusätzlich hochfrequente nicht zerstörende Messungen durchgeführt. An vier Standorten mit hinsichtlich des Baualters, der Größe und des Unterhaltungszustands sehr unterschiedlichen Bauwerken bestimmte Adam an drei verschiedenen Messstellen, die vertikale elektrische Spannung im Mauerwerk mit einem Voltcraft Multimeter über einen Verlauf von zwei Stunden im Viertelstundentakt. Die Messung erfolgte an jeweils einer trockenen und zwei feuchten bis nassen Stellen.

Ergebnis

Aufgrund unterschiedlicher Umgebungseinflüsse (Elektrifizierung, Luftfeuchtigkeit, Witterung, Temperatur etc.) gab es an einer Reihe von Meßstellen vor Beginn der Montage des AQUAPOL-Gerätes z.T. sehr starke Schwankungen der vertikalen elektrischen Spannung, am Meßort 1 auch wieder gegen Ende der Meßreihe.

Bis auf die Meßstelle 3 am Meßort 4 zeigte sich an allen Meßstellen durchgängig eine signifikante Reaktion auf die Montage des AQUAPOL-Gerätes, z.T. unmittelbar nach Montage, z.T. zeitverzögert.

Da die vertikale elektrische Spannung im Mauerwerk mit Feuchtetransport zusammenhängt und nach Montage der AQUAPOL-Geräte in allen 4 Fällen eine deutlich wahrnehmbare Veränderung der Potentialdifferenz erfolgte – und andere Maßnahmen von AQUAPOL oder Dritten während der Meßreihen nicht erfolgten -, müssen es die jeweils zum 0-Meßzeitpunkt montierten AQUAPOL-Geräte sein, die das vertikale elektrische Potential im Mauerwerk beeinflußt und eine Veränderung des Feuchtegehalts im Mauerwerk bewirkt haben.

a

© 2016 Aquapol Wissenschaft | Impressum