Aquapol und Begleitende Mikrobiologische Untersuchungen:

MAUERTROCKENLEGUNG MIT DEM AQUAPOL-SYSTEM OHNE BEGLEITENDE BAU- ODER SANIERUNGSMAßNAHMEN IM KELLER DER ADLER-APOTHEKE

Dr. Christel Bluhm vom Institut für Umwelt und Baubiologie in Velbert-Langenberg nahm an einer Gesprächsrunde im Fernsehen 2006 als Expertin teil, in der der Ingenieur Wilhelm Mohorn das von ihm entwickelte Aquapol-System zur Mauertrockenlegung vorstellte. Sie vereinbarten, dass Frau Dr. Bluhm an einem von ihr ausgewählten Objekt mittels mikrobiologischer Untersuchungen überprüfen sollte, ob die geschilderten positiven Effekte auch ohne begleitende Sanierungsmaßnahmen tatsächlich wissenschaftlich festzustellen sind. Dr. Bluhm wählte die Adler-Apotheke in 42555 Velbert-Langenberg aus, die sich in einem Haus am Deilbach befindet, welcher immer wieder Hochwasser führt und den Gewölbekeller teilweise mehrmals im Jahr überflutet. Im Keller befindet sich außerdem ein Wasser führender Brunnen.

MESSORT

42555 Velbert

MESSMETHODE

Um die Belastung durch potenziell gesundheitsgefährdende Schimmelpilze zu untersuchen entnahm Dr. Bluhm in den Kellerräumen exemplarische Materialproben im Zeitraum von 2007 bis 2010 – vor der Installation des AQUAPOL-Gerätes und danach. Das Untersuchungsmaterial wurde auf Spezial-Nährböden für Pilze bei 25 °C angezüchtet. Die Pilze identifizierte Dr. Bluhm anhand der mikroskopischen Beurteilung der charakteristischen Schimmelpilzelemente wie der Hyphen (Pilzfäden) und Sporen, sowie anhand des Wachstums auf dem Nährboden.

ERGEBNIS

Auch ohne begleitende Sanierungsmaßnahmen wie beispielsweise die Entfernung des alten, geschädigten Putzes, eine bessere Durchlüftung usw., trocknete das Mauerwerk durch das Aquapol-System. Trotz der schwierigen Bedingungen vor Ort, wie der teilweise versalzene Putz, der Feuchtigkeit anzieht (hygroskopische Feuchte) und die häufigen Überschwemmungen des Kellerbodens, hat die Feuchtigkeit in der Tiefe deutlich abgenommen. Das zeigen die Ergebnisse der Probebohrungen. Auch die Belastung durch Schimmelpilze hat sich wesentlich reduziert – im Gewölbekellersind keine gesundheitsgefährdenden Schimmelpilze mehr feststellbar. Durch die Austrocknung kann der Gewölbekeller auch für die Lagerung von Papier und Pappe genutzt werden, ohne dass Schimmelpilzbefall auftritt. Da keine Änderung der baulichen Situation durch begleitende Sanierungsmaßnahmen erfolgte und auch keine geregelte Be- und Entlüftung installiert wurde, belegt diese Untersuchung, dass allein durch die Installation des Aquapol-Systems eine ausgezeichnete Wirksamkeit bei der Austrocknung des Kellers erreicht wird.

Das vollständige Gutachten von Frau Dr. Bluhm finden Sie hier.

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